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GEO für Fachanwälte für Familienrecht
Menschen in einer Trennung recherchieren nachts, allein und ohne jemanden zu fragen. Die KI ist für viele der erste Gesprächspartner überhaupt – lange bevor eine Kanzlei angerufen wird.
Die Fragen, um die es geht
Die Fragen sind persönlich und praktisch zugleich:
- „Wir trennen uns – wie läuft eine Scheidung ab und was kostet sie?“
- „Wie viel Unterhalt steht meinem Kind zu und wer rechnet das aus?“
- „Welcher Anwalt in [Stadt] hilft beim Sorgerecht nach einer Trennung?“
- „Was passiert mit dem gemeinsamen Haus bei einer Scheidung?“
- „Brauchen wir zwei Anwälte oder reicht einer bei einvernehmlicher Scheidung?“
Die letzte Frage entscheidet über das Mandat: Wer sie sachlich beantwortet – auch dort, wo ein Anwalt reicht – gewinnt Vertrauen statt es zu verspielen.
Wer heute in den Antworten genannt wird
Im Familienrecht dominieren Ratgeberquellen:
- Rechtsportale und Ratgeberseiten – sie beantworten die Sachfragen zu Unterhalt und Ablauf nahezu vollständig.
- Beratungsstellen und Jugendämter – werden bei Kindschaftsfragen als neutrale Anlaufstelle vorangestellt.
- Einzelne Kanzleien – fast nur mit Fachanwaltstitel und eigenen Erklärinhalten.
Was Familienrechtskanzleien konkret tun können
Abläufe und Kosten transparent erklären
Verfahrensablauf, Trennungsjahr, Verfahrenskostenhilfe, Gegenstandswert. Menschen in dieser Lage haben Angst vor Kosten – wer sie nimmt, wird angerufen.
Rechenwege zeigen, nicht nur Ergebnisse
Düsseldorfer Tabelle, Selbstbehalt, Mangelfall: Wer nachvollziehbar rechnet, wird zur Quelle, aus der zitiert wird.
Ton prüfen
Familienrecht ist der Bereich, in dem Sprache am meisten entscheidet. Nüchtern und respektvoll wirkt in KI-Antworten besser als kämpferische Selbstdarstellung – und passt zur Mandantensituation.
Fachanwaltstitel an jeden Beitrag
Bei Kindschafts- und Unterhaltsfragen achten die Systeme besonders auf nachweisbare Qualifikation.
Ein Hinweis zur Verantwortung
Menschen in Trennungssituationen sind in einer Ausnahmelage. Inhalte, die Druck aufbauen oder Konflikte anheizen, sind nicht nur berufsrechtlich heikel – sie funktionieren auch schlechter. Wir formulieren sachlich, ohne Angstbilder und ohne Versprechen zu Ausgang oder Höhe von Ansprüchen.
Messung statt Bauchgefühl
Jedes Projekt beginnt mit einer dokumentierten Ausgangsmessung: 10 bis 20 Fragen aus Ihrem Fachgebiet, an alle Systeme gestellt, Antworten im Wortlaut. Sie sehen, wer stattdessen empfohlen wird. Nach 30, 60 und 90 Tagen stellen wir dieselben Fragen erneut – nicht neue, sondern dieselben. Nur so ist eine Veränderung überhaupt belegbar.
Häufige Fragen
Ist das berufsrechtlich unbedenklich?
Sachliche Information ja (§ 43b BRAO). Keine Erfolgsversprechen, keine Werbung um Einzelmandate.
Wir haben genug Mandate.
Familienrecht ist konjunkturunabhängig, aber der Wettbewerb um Sichtbarkeit wächst. Der Aufbau dauert Monate – danach anzufangen ist zu spät.
Wer schreibt die Inhalte?
Wir, mit Ihrer juristischen Freigabe. Falsche Angaben zu Fristen oder Unterhalt wären ein Haftungsrisiko.
Lohnt sich das bei Verfahrenskostenhilfe-Mandaten?
Gemischt. Bei Zugewinn- und Immobilienauseinandersetzungen deutlich – genau die erreicht man über spezifische Inhalte.
Fachlich verantwortlich: Malte Schätzel · zuletzt geprüft am 16. September 2026