Vergleich
ChatGPT oder Perplexity: Wo sollte Ihr Unternehmen zuerst sichtbar sein?
Der Vergleich im Überblick
| ChatGPT | Perplexity | |
|---|---|---|
| Suchbot | OAI-SearchBot | PerplexityBot |
| Abruf für einen Nutzer | ChatGPT-User | Perplexity-User |
| Trainings-Crawler | GPTBot, getrennt steuerbar | laut Perplexity kein Crawling für KI-Grundmodelle |
| Wirkung einer robots.txt-Änderung | rund 24 Stunden laut OpenAI | bis zu 24 Stunden laut Perplexity |
| Unsere Marken genannt (12 Fragen, 16.09.2026) | bei 7 Fragen | bei 4 Fragen |
| Nutzen für die Analyse | Quellen je nach Antwort | Quellen zu den Aussagen sichtbar |
Was für ChatGPT als ersten Messpunkt spricht
In unserer Messung nannte ChatGPT unsere Marken am häufigsten. Wenn Sie nur ein System prüfen können, beginnen Sie dort und halten Sie die Antworten fest.
Was für Perplexity spricht
Perplexity zeigt, welche Seite hinter welcher Aussage steht. Wenn ein Wettbewerber genannt wird und Sie nicht, sehen Sie dort, welche Quelle den Ausschlag gab. Diese Information bekommen Sie sonst kaum so direkt.
Warum eines allein nicht reicht
Die beiden Systeme zogen in unserer Messung weitgehend verschiedene Quellen heran: Von jeweils rund 50 Domains überschnitten sich nur 12. Wer in einem System sichtbar ist, ist es im anderen nicht automatisch.
So gehen Sie vor
- Prüfen Sie in der robots.txt, ob OAI-SearchBot und PerplexityBot erlaubt sind.
- Stellen Sie beiden Systemen dieselben zehn bis zwölf Kundenfragen, ohne Ihren Firmennamen.
- Notieren Sie bei Perplexity, welche Seiten als Quelle für Ihre Wettbewerber dienen.
- Wiederholen Sie die Abfrage nach vier Wochen mit denselben Fragen.
Häufige Fragen
Brauche ich für Perplexity andere Inhalte als für ChatGPT?
Nein. Beide arbeiten mit Seiten, die erreichbar, indexiert und in klare Abschnitte gegliedert sind.
Welches System nutzen meine Kunden?
Das lässt sich von außen nicht sicher sagen. In Ihren Server-Logfiles sehen Sie Abrufe unter ChatGPT-User und Perplexity-User.
Sind die Messwerte übertragbar?
Nein. Sie stammen aus zwölf Fragen zu unseren eigenen Marken und zeigen eine Tendenz, keinen Branchenwert.
Fachlich verantwortlich: Malte Schätzel · Stand: 11. Oktober 2026 · Quellen zuletzt geprüft am 11.10.2026