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Branche

GEO für Wirtschaftsprüfer

Wirtschaftsprüfung wird selten spontan gesucht – aber wenn, dann von Entscheidern mit konkretem Anlass: Prüfungspflicht erreicht, Gesellschafterstreit, Unternehmenskauf. Wer bei diesen Anlässen genannt wird, bekommt Mandate mit Fünfjahreshorizont.

Die Fragen, um die es geht

Geschäftsführer fragen nach Pflichten und Anlässen:

Die erste Frage ist die häufigste überhaupt. Wer die Schwellenwerte klar und aktuell erklärt, wird zur Quelle – und steht im selben Absatz als möglicher Prüfer.

Wer heute in den Antworten genannt wird

Der Markt ist stark von wenigen Namen geprägt:

  1. Die großen Gesellschaften – sie werden bei fast jeder allgemeinen Frage zuerst genannt.
  2. Kammern und Institute – WPK und IDW als offizielle Quellen für Regeln und Mitgliederverzeichnisse.
  3. Mittelständische Gesellschaften – nur mit erkennbarem Schwerpunkt: Branche, Größenklasse oder Prüfungsart.
Die unbequeme Wahrheit
Gegen die großen Häuser gewinnen Sie bei „Wirtschaftsprüfer [Stadt]“ nicht. Bei „Prüfung einer kommunalen Beteiligungsgesellschaft“ oder „Jahresabschlussprüfung für Pflegeeinrichtungen“ gibt es dagegen kaum öffentliche Antworten – und dort sitzen die Mandate mit Wiederholung.

Was Prüfungsgesellschaften konkret tun können

Schwellenwerte und Pflichten aktuell halten

Größenklassen, Prüfungspflicht, Offenlegung – mit Stand-Datum. Diese Inhalte werden am häufigsten gesucht und sind gleichzeitig die mit dem kürzesten Verfallsdatum.

Branchenschwerpunkte benennen

Gesundheitswesen, öffentliche Hand, Immobilien, Handwerk: Die Branche ist das stärkste Unterscheidungsmerkmal in einem sonst homogenen Markt.

Prüfungsarten einzeln beschreiben

Jahresabschluss, Konzernabschluss, Sonderprüfung, Due Diligence, Unternehmensbewertung – jede ist eine eigene Suchsituation mit eigenem Anlass.

Berufsregister und Qualifikation zeigen

Bestellung, WPK-Mitgliedschaft, Peer Review, Zusatzqualifikationen. Bei Prüfungsleistungen sind formale Nachweise die entscheidende Währung.

Messung statt Bauchgefühl

Jedes Projekt beginnt mit einer dokumentierten Ausgangsmessung: 10 bis 20 Fragen aus Ihrem Fachgebiet, an alle Systeme gestellt, Antworten im Wortlaut. Sie sehen, wer stattdessen empfohlen wird. Nach 30, 60 und 90 Tagen stellen wir dieselben Fragen erneut – nicht neue, sondern dieselben. Nur so ist eine Veränderung überhaupt belegbar.

Häufige Fragen

Unsere Mandate kommen über Steuerberater und Netzwerk.

Das bleibt der Hauptweg. Sichtbarkeit wirkt bei den Unternehmen, die erstmals prüfungspflichtig werden – und die recherchieren selbst.

Ist Werbung für WP zulässig?

Sachliche Information ja, marktschreierische Werbung nein. Wir formulieren entsprechend zurückhaltend – was in diesem Umfeld ohnehin besser wirkt.

Wie viel Inhalt braucht das?

Wenig, aber sehr genau: Fünf bis zehn Seiten zu Ihren Schwerpunkten und den häufigsten Pflichtfragen.

Lohnt sich das bei wenigen großen Mandaten?

Ein einziges zusätzliches Dauermandat rechnet sich über Jahre – die Frage ist eher, ob Sie Kapazität haben.

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Werden Sie empfohlen – oder Ihr Wettbewerber?
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Fachlich verantwortlich: Malte Schätzel · zuletzt geprüft am 16. September 2026