Allgemeine Geschäftsbedingungen
Für Verträge über SEO-, Content- und KI-Sichtbarkeits-Leistungen zwischen Unternehmern.
Hinweis: Diese AGB richten sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB. Ein Vertragsschluss mit Verbrauchern ist nicht vorgesehen.
1. Geltungsbereich
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen der KEY & CASTLE GmbH, Wandlitzer Str. 26, 16562 Hohen Neuendorf (nachfolgend „Anbieter“), auftretend unter der Marke „KI-Sichtbarkeit24“, und ihren Auftraggebern (nachfolgend „Kunde“) über die Erbringung von SEO-, Content- und KI-Sichtbarkeits-Leistungen (GEO).
(2) Abweichenden Bedingungen des Kunden wird widersprochen; sie werden nur bei ausdrücklicher schriftlicher Zustimmung des Anbieters Vertragsbestandteil.
(3) Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB.
2. Vertragsgegenstand & Leistungen
(1) Der Anbieter erbringt je nach gebuchtem Paket Leistungen wie Analyse und Monitoring der Sichtbarkeit in Suchmaschinen und KI-Systemen, die Erstellung und Veröffentlichung von SEO- und KI-optimierten Inhalten, technische Optimierung sowie den laufenden Aufbau von Verweisen (Backlinks).
(2) Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweils gebuchten Paket bzw. der individuellen Auftragsbestätigung.
(3) Inhalte werden teilweise KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
3. Keine Erfolgsgarantie
Der Anbieter schuldet die sorgfältige Erbringung der vereinbarten Leistungen (Dienstvertrag), nicht einen bestimmten Erfolg. Konkrete Platzierungen bei Google, Nennungen in KI-Antworten (ChatGPT, Perplexity, Gemini u. a.), Rankings, Reichweiten oder Umsatzsteigerungen können technisch bedingt nicht garantiert werden, da sie von Faktoren außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters abhängen (u. a. Algorithmen und Richtlinien der Betreiber).
4. Mitwirkungspflichten des Kunden
(1) Der Kunde stellt die für die Leistungserbringung erforderlichen Zugänge (z. B. zu Website/CMS, Google Search Console) sowie Informationen rechtzeitig bereit.
(2) Der Kunde stellt sicher, dass die von ihm bereitgestellten Inhalte und Zugänge frei von Rechten Dritter sind und deren Nutzung zulässig ist.
5. Laufzeit & Kündigung
(1) Das monatliche Paket wird auf unbestimmte Zeit geschlossen und kann von beiden Seiten mit einer Frist von 14 Tagen zum Monatsende gekündigt werden.
(2) Die Pakete „Content-Engine“ und „Komplett & Wachstum“ werden mit einer festen Laufzeit von 12 oder 24 Monaten geschlossen, wahlweise mit monatlicher Zahlung oder mit Vorauszahlung (Abschnitt 5a). Während der festen Laufzeit ist die ordentliche Kündigung für beide Seiten ausgeschlossen. Bei monatlicher Zahlung läuft der Vertrag nach Ablauf der festen Laufzeit monatlich weiter und kann nach Absatz 1 gekündigt werden. Für Verträge, die vor dem 30. Oktober 2026 mit einer Mindestlaufzeit von 7 Monaten (Aufbauphase) geschlossen wurden, gilt diese Mindestlaufzeit fort. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
(3) Kündigungen bedürfen der Textform (z. B. E-Mail).
5a. Vorauszahlung (feste Laufzeit von 12 oder 24 Monaten)
(1) Der Kunde kann die Vergütung für eine feste Laufzeit von 12 oder 24 Monaten (bei Verträgen, die vor dem 30. Oktober 2026 geschlossen wurden, auch 7 Monaten) in einem Betrag im Voraus zahlen. Höhe und Nachlass ergeben sich aus der Preisübersicht, dem jeweiligen Angebot bzw. der Bezahlseite.
(2) Die Laufzeit beginnt mit Eingang der Zahlung, sofern nichts anderes vereinbart ist. Sie endet mit Ablauf der vereinbarten Monate, ohne dass es einer Kündigung bedarf. Eine automatische Verlängerung findet nicht statt. Der Anbieter weist den Kunden rechtzeitig vor Ablauf auf das Laufzeitende hin.
(3) Während der festen Laufzeit ist die ordentliche Kündigung für beide Seiten ausgeschlossen. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
(4) Endet der Vertrag vorzeitig aus Gründen, die der Anbieter zu vertreten hat – insbesondere, wenn der Anbieter die Leistung einstellt oder der Kunde aus einem vom Anbieter gesetzten wichtigen Grund kündigt –, erstattet der Anbieter den Anteil der Vorauszahlung, der auf die noch nicht begonnenen vollen Monate entfällt. Grundlage ist der rabattierte Monatsbetrag (Vorauszahlung geteilt durch die Zahl der Monate). Die Erstattung erfolgt innerhalb von 30 Tagen.
(5) Endet der Vertrag vorzeitig aus Gründen, die der Kunde zu vertreten hat, wird die bis dahin vergangene Laufzeit zum regulären Monatspreis ohne Nachlass abgerechnet. Ein danach verbleibender Rest der Vorauszahlung wird erstattet; ein Fehlbetrag wird nicht nachgefordert.
(6) Kann der Anbieter Leistungen nicht erbringen, weil der Kunde seine Mitwirkungspflichten (Abschnitt 4) nicht erfüllt – etwa fehlender Zugang zur Website –, verlängert sich die Laufzeit dadurch nicht. Der Anbieter holt die Leistungen nach, soweit das sinnvoll möglich ist.
(7) Überträgt der Anbieter den Geschäftsbereich „KI-Sichtbarkeit24“ auf ein anderes Unternehmen, geht der Vertrag mit allen Rechten und Pflichten über. Der Kunde kann dann innerhalb eines Monats nach der Mitteilung außerordentlich kündigen und erhält eine Erstattung nach Absatz 4.
(8) Die Umsatzsteuer wird auf die gesamte Vorauszahlung berechnet und in der Rechnung ausgewiesen.
6. Preise & Zahlung
(1) Alle Preise verstehen sich netto zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer.
(2) Die Vergütung ist, sofern nicht anders vereinbart, monatlich im Voraus fällig. Bei Buchung über die Website erfolgt die Zahlung bei Abschluss bzw. per automatischer Abbuchung über den Zahlungsdienstleister Stripe. Andere Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ohne Abzug zahlbar.
7. Nutzungsrechte an Inhalten
An den im Auftrag erstellten und veröffentlichten Inhalten räumt der Anbieter dem Kunden mit vollständiger Bezahlung das einfache, zeitlich und räumlich unbeschränkte Nutzungsrecht zur Verwendung auf der beauftragten Website ein.
8. Haftung
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.
(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht) und der Höhe nach begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.
(3) Eine weitergehende Haftung ist ausgeschlossen.
9. Datenschutz
Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten im Rahmen der geltenden Datenschutzgesetze; Einzelheiten regelt die Datenschutzerklärung. Soweit der Anbieter im Auftrag des Kunden personenbezogene Daten verarbeitet, schließen die Parteien einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) nach Art. 28 DSGVO.
10. Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
(2) Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten ist – soweit der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist – der Sitz des Anbieters.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Stand: Oktober 2026