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Vergleich

KI-Training erlauben oder sperren: Was Sie gewinnen und was Sie verlieren

Kurzantwort
Für die meisten Dienstleister und Handwerksbetriebe spricht mehr dafür, das Training zu erlauben: Öffentliche Inhalte sollen gefunden werden, und eine Sperre bringt ihnen keinen Schutz. Wer mit Inhalten selbst Geld verdient, etwa Verlage oder Anbieter bezahlter Kurse, hat gute Gründe zu sperren. In beiden Fällen bleibt die Suche davon getrennt steuerbar.

Der Vergleich im Überblick

Stand der Dokumentation der Anbieter am 11.10.2026.

AnbieterKennung für das TrainingWas eine Sperre nicht berührt
OpenAIGPTBotdie Suche in ChatGPT (OAI-SearchBot)
AnthropicClaudeBotClaude-SearchBot und Claude-User
GoogleGoogle-Extendeddie Google-Suche; betroffen ist aber auch das Grounding in den Gemini-Apps
Perplexitylaut Perplexity kein Crawling für KI-Grundmodelle–

Was für das Erlauben spricht

Was ein Modell im Training gesehen hat, kann es auch ohne Websuche nennen. Wer fehlt, kommt in Antworten aus dem Modellwissen nicht vor. Für ein Unternehmen, das mit öffentlichen Informationen Kunden gewinnen will, ist das ein Nachteil ohne Gegenwert.

Was für das Sperren spricht

Inhalte, die selbst das Produkt sind, verlieren an Wert, wenn sie ohne Besuch der Website wiedergegeben werden. Auch rechtliche und vertragliche Gründe können eine Sperre nahelegen. Das ist eine unternehmerische Entscheidung, die wir niemandem abnehmen.

Was eine Sperre nicht kann

Die robots.txt wirkt für die Zukunft. Anthropic spricht ausdrücklich davon, dass künftige Inhalte ausgenommen werden sollen. Was bereits erfasst wurde, holt eine Sperre nicht zurück.

Training sperren, Suche offen lassen

User-agent: GPTBot
Disallow: /

User-agent: ClaudeBot
Disallow: /

User-agent: Google-Extended
Disallow: /

Die Such-Kennungen (OAI-SearchBot, Claude-SearchBot, PerplexityBot, Googlebot) bleiben mit dieser Fassung erlaubt, sofern keine andere Regel sie ausschließt.

Einschätzung
Wichtiger als die Entscheidung selbst ist, dass es eine ist. Wir finden auf Unternehmensseiten regelmäßig Sperren, die niemand im Haus gesetzt haben will.

Häufige Fragen

Verliere ich Sichtbarkeit in KI-Antworten, wenn ich das Training sperre?

In Antworten mit Websuche nicht, solange die Such-Kennungen erlaubt sind. In Antworten aus dem Modellwissen können Sie künftig fehlen.

Ist die Sperre rechtlich verbindlich?

Das ist eine Rechtsfrage, die wir nicht beantworten können. Die genannten Anbieter erklären, ihre Crawler an der robots.txt auszurichten.

Kann ich nur einzelne Verzeichnisse sperren?

Ja. Statt „Disallow: /“ geben Sie den Pfad an, etwa einen geschützten Mitgliederbereich.

Quellen
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Vom Vergleich zur Messung
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Fachlich verantwortlich: Malte Schätzel · Stand: 11. Oktober 2026 · Quellen zuletzt geprüft am 11.10.2026